Amprion entschärft Streit um Konverterstandort für Gleichstromtrasse

Dortmund (dpa/lnw) - Der Netzbetreiber Amprion bemüht sich um eine Entschärfung des Streits um einen wichtigen Bau für die geplante Stromtrasse vom Rheinland nach Baden-Württemberg. Nach anhaltenden Protesten gegen die Errichtung eines Umspannwerks in Meerbusch-Osterrath bei Düsseldorf kündigte das Unternehmen am Mittwoch an, es favorisiere aufgrund eines Gutachtens inzwischen einen Standort in Kaarst. Die sogenannte «Kaarster Dreiecksfläche» weise unter allen untersuchten Standortkandidaten «mit Abstand die größte Entfernung zur geschlossenen Wohnbebauung» auf - nämlich 1300 Meter.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag, Reiner Priggen, sagte in einer ersten Stellungnahme: «Amprion hat eine kluge Entscheidung gefällt. Solche großindustriellen Anlagen gehören nicht neben Wohnhäuser.»

Amprion-Mitteilung

Entwurf des Gutachtens

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