Angehende Gymnasiallehrer fürchten Arbeitslosigkeit

Essen (dpa/lnw) - Angehende Gymnasial- und Gesamtschullehrer in Nordrhein-Westfalen klagen über schlechte Berufsperspektiven. 2900 von ihnen sind zur Zeit auf Jobsuche. Nach Gewerkschaftsangaben konkurrieren sie um nicht mehr als 300 Stellen an Gymnasien. Ihren Unmut über zu wenige Stellen äußerten am Dienstag in Essen rund 200 junge Lehrer bei der Zeugnisübergabe nach ihren Referendariat. «Wir hängen ganz schön in der Luft. Nur sehr wenige von uns haben schon einen Job. Die meisten sehen kaum Chancen eine Stelle zu finden», klagte die angehende Lehrerin Christina Mühlig aus Essen. Sie und ihre Kollegen forderten die Landesregierung auf, Übergangslösungen für die Lehrer zu schaffen, die nach ihrem Referendariat voraussichtlich zunächst auf der Straße stehen.

Stellenausschreibungen für Lehrer in NRW

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