Anwälte diskutieren nach Mordserie in Kanzleien Sicherheit

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Mordserie an Anwälten im Rheinland hat eine Diskussion um die Sicherheit in den Kanzleien ausgelöst. «Keiner will eine Verbarrikadierung der Kanzleien», sagte Martin Huff, Sprecher der Rechtsanwaltskammer Köln, die 13 000 Anwälte vertritt, am Montag. Ein unzufriedener Mandant hatte gestanden, am vergangenen Freitag drei Menschen umgebracht und weitere verletzt zu haben. Er soll in zwei Anwaltskanzleien Blutbäder angerichtet und Feuer gelegt haben. Er sitzt unter dem Verdacht des dreifachen Mordes und mehrfachen Mordversuchs in Untersuchungshaft.

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