Arbeitsgruppe für besser vernetzten Nahverkehr im Münsterland

Münster (dpa/lnw) - Für einen besser vernetzten Nahverkehr im Münsterland soll eine Arbeitsgruppe bis zum nächsten Jahr Vorschläge präsentieren. «In ländlichen Regionen ist Mobilität die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe», sagte Regierungspräsident Reinhard Klenke am Montag bei der Münsterland-Konferenz. Damit die Einwohner sich in einer Region wohlfühlten, müssten sie Arbeitsplätze, Schulen Geschäfte oder Arztpraxen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können, hieß es bei der Konferenz. Das werde in Zeiten von Bevölkerungsrückgang und sinkenden Schülerzahlen schwieriger.

Als Beispiel dafür, wie öffentlicher Nahverkehr trotzdem verbessert werden kann, wurden unter anderem Anruf-Sammeltaxis und nach tatsächlichem Bedarf organisierte Buslinien genannt. Aber auch Zugverbindungen sollen gestärkt oder wiederbelebt werden. «Das Land setzt sich daher bei der Bundesregierung dafür ein, dass die Planungen für den dringend benötigten Ausbau der Bahnstrecke Münster-Lünen möglichst zügig fortgesetzt werden können», sagte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) laut Pressemitteilung.

Das Regierungspräsidium Münster, die Landkreise, Verkehrsverbünde und der Regionalrat gründeten ein «Bündnis für Mobilität im Münsterland». Die Arbeitsgruppe soll für die nächste Münsterland-Konferenz in einem Jahr ihre Vorschläge ausarbeiten.

Pressemitteilungen Bezirksregierung Münster

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