Architekten scheitern mit Klage gegen ihr Versorgungswerk
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David Ebener/Archivbild
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Architektenpaar ist in Düsseldorf mit Klagen gegen das eigene Versorgungswerk der Architektenkammer NRW gescheitert. Das teilte das Verwaltungsgericht am Donnerstag mit.

Das Paar hatten gegen die Halbierung der Verzinsung ihrer Beiträge für ihre Renten-Anwartschaft von ursprünglich vier auf zwei Prozent seit dem 1.1.2017 geklagt. Der sogenannte Rechnungszins ist wesentlicher Bestandteil der späteren Rentenansprüche, die durch die Absenkung vermindert werden.

Die Kläger rügten die Senkung als Verstoß gegen den Grundsatz des Vertrauensschutzes (Az.: 20 K 6460/16). Das Versorgungswerk verwies dagegen auf die Veränderungen am Kapitalmarkt und die Niedrigzinsphase, die eine Erwirtschaftung von vier Prozent nicht zulasse.

Das Gericht folgte dem: Das Versorgungswerk dürfe und müsse Vorsorge dafür tragen, insgesamt funktionsfähig zu bleiben. Außerdem seien die Klagen verfrüht: Die Kläger hätten den späteren Bescheid über die tatsächliche Höhe ihrer Versorgung abwarten müssen.

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