Arminia-Gegner Union: Jeder Trainer hat «seine Handschrift»
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Union Berlins Cheftrainer Urs Fischer steht am Spielfeldrand. Foto: Tobias Schwarz/AFP-POOL/dpa
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Berlin (dpa) - Für Urs Fischer ändern die Berichte über einen Trainerwechsel bei Arminia Bielefeld nicht viel an der nächsten Aufgabe des 1. FC Union Berlin. «Ob es ein Nachteil ist? Das ist schwierig zu sagen. Schauen wir mal, wer der neue Trainer ist. In vier, fünf Tagen ist es auch schwierig, allzu viele Änderungen vorzunehmen», sagte der Chefcoach des Fußball-Bundesligisten, der am kommenden Sonntag in Bielefeld antritt. Die Arminia hatte sich übereinstimmenden Medienberichten von Montag zufolge von Uwe Neuhaus getrennt. «Jeder Trainer hat ein bisschen seine Handschrift», bemerkte Fischer. Nachfolger soll Frank Kramer werden.

«Wir sind Trainerkollegen, sitzen im gleichen Boot. Da findet man das auch nicht gut», erklärte der Schweizer zu den jüngsten Entwicklungen, der FC Schalke 04 hatte sich am Sonntag von Christian Gross getrennt. «Wir wissen alle, in welchem Beruf wir arbeiten. Das sind Situationen, die dazu gehören.» Überrascht sei er von der Situation beim Aufsteiger Bielefeld nicht: «Im Fußball kann mich nicht mehr so viel überraschen.» Es sei aber auch Zurückhaltung geboten, ergänzte Fischer: «Man muss immer auch ein bisschen vorsichtig sein, du bist in das Ganze nicht involviert».

Mit einem Sieg beim Tabellen-16. aus Bielefeld könnte Union weitere Punkte zwischen sich und die Abstiegszone legen. Derzeit stehen die Berliner mit 34 Punkten auf Rang sieben.

© dpa-infocom, dpa:210301-99-643412/4

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