Atomkonzerne überweisen gewaltige Summe für Endlagerung
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Euro-Banknoten und Münzen liegen auf einem Tisch. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
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Essen/Berlin (dpa) - Deutschlands Atomkonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall haben insgesamt knapp 24 Milliarden Euro für die Zwischen- und Endlagerung des Nuklearmülls an einen Staatsfonds überwiesen. Das bestätigten die Konzernsprecher am Montag auf dpa-Nachfrage. Alle weiteren Risiken für die künftige Entsorgung liegen damit nun beim Staat. Dieser Kompromiss geht auf Vorschläge der Atomkommission von 2016 zurück. Die Konzerne müssen außerdem die Stilllegung und den Abriss der Kernkraftwerke bezahlen. Das wird nach Einschätzung von Fachleuten noch Jahrzehnte dauern.

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