August Oetker: Familienstreit belastet nicht das Geschäft

Bielefeld (dpa) - Der ehemalige Chef des Oetker-Konzerns, August Oetker, hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Auseinandersetzungen in der Familie die Geschäfte belasten würden. Es sei «Blödsinn», dass Investitionen wegen des Streits heruntergefahren worden seien, sagte Oetker der Nachrichtenagentur dpa. «Das ist alles Unsinn.» Auf lange Sicht könne Uneinigkeit aber die Geschäfte beeinträchtigen. Seit einiger Zeit versucht ein internes Schiedsgericht, die Wogen zwischen den älteren Nachkommen des Firmen-Patriarchen Rudolf-August Oetker (1916-2007) und den drei jüngsten Kindern aus dritter Ehe zu glätten. August Oetker hatte den Konzern von 1981 bis Ende 2009 geleitet. An diesem Montag (17. März) wird er 70.

Die bisherigen Oetker-Chefs

Der Beirat der Dr. August Oetker KG

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