Aus NRW nach Norderney: Inselbloggerin während Krise gefragt
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Die Inselbloggerin Hanna Eschenhagen sitzt mit ihrem Hund Peppa am Strand von Norderney. Foto: Volker Bartels/dpa
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Norderney (dpa/lnw) - Die Bilder und Berichte von Inselbloggerin Hanna Eschenhagen auf Norderney sind trotz Coronavirus und wochenlanger Sperrung der Ostfriesischen Inseln für Touristen gefragt. «Da kam tatsächlich auch von vielen: «Ich wär jetzt eigentlich im Urlaub gewesen, es ist so schön, dass du uns mitnimmst». Also wirklich sehr emotional», sagte die 26-Jährige aus Petershagen (Nordrhein-Westfalen).

Im September vergangenen Jahres begann Eschenhagen die Arbeit. Sie hadere nicht damit, ihren zwölfmonatigen Job gerade in dieser Zeit angetreten zu haben: «Die letzten Wochen auf der leeren Insel waren tatsächlich auch schön. Dass darf man eigentlich gar nicht so laut sagen, aber das war herrlich, so eine Insel für sich zu haben.» Seit den Tourismus-Lockerungen in der vergangenen Woche fülle sich die Insel aber langsam wieder und einsame Strandspaziergänge seien unwahrscheinlicher geworden.

Nach Angaben der Tourismusgesellschaft Staatsbad Norderney hatten sich mehr als 300 Bewerber für die Stelle gemeldet, die als «Auszeit am Meer» ausgeschrieben war. Monatlich 450 Euro und eine möblierte Wohnung wurden geboten. Ob ab Mitte September Norderneys dritter Inselblogger auf Eschenhagen folgt, ist ungewiss. Es sei noch keine Entscheidung dazu getroffen, hieß es von der Staatsbad Norderney.

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