Ausgespäht beim Fernsehen: Verbraucherschützer klagen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Wer ein digitales TV-Gerät mit Internetverbindung hat, ahnt meist nicht, dass darüber seine Fernsehgewohnheiten ausgespäht werden können. Einige Hersteller haben sich diese Erlaubnis selbst ins Kleingedruckte ihrer Geschäftsbedingungen und Bedienungsanleitungen geschrieben. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am Montag berichtete, hat sie deswegen einen großen Elektronik-Konzern verklagt. Die zunehmende Digitalisierung des Alltags sei eine der größten Herausforderungen für die Verbraucherzentralen, sagte NRW-Verbraucherminister Johannes Remmel (Grüne) in Düsseldorf. Für die nächsten fünf Jahre bis 2020 stellt das Land den 60 Beratungsstellen rund 71 Millionen Euro zur Verfügung und stockt die Mittel damit weiter auf.

Pressemitteilung

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