Auslandskorrespondenten Ruck und Ossenberg kommen zu Grimme-Ehren

Essen/Marl (dpa) - Die Russland-Korrespondentin Ina Ruck vom WDR und Nahost-Korrespondent Dietmar Ossenberg vom ZDF bekommen bei den Grimme-Auszeichnungen einen Sonderpreis. Sie erhalten die «Besondere Ehrung» des Deutschen Volkshochschulverbandes, dem Stifter der Preise. Das teilten der Verband und das Grimme-Institut am Mittwoch in Essen mit. Dort sollten im Verkauf des Tages die weiteren Preisträger bekanntgegeben werden.

«Auslandsberichterstattung erfordert einen hohen persönlichen Einsatz, Kenntnisse der Länder und Menschen sowie Professionalität», sagte Verbandsdirektor Ulrich Aengenvoort. Ina Ruck zeichne eine außerordentlich sachliche und kenntnisreiche Berichterstattung vor allem auch im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt aus. Mit Ossenberg werde ein exzellenter Kenner des Nahen Osten geehrt, sagte Aengenvoort. Er verfüge über langjährige Erfahrungen, hohe Fachkenntnis und interkulturelle Kompetenz, die dem Zuschauer den Nahen Osten ein Stück näher bringe.

Der Verband verleiht die «Besondere Ehrung» an Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise ums Fernsehen verdient gemacht haben. Frühere Preisträger waren etwa Alexander Kluge oder Iris Berben. 2014 wurde mit dem ARD-«Tatort» erstmals ein TV-Format ausgezeichnet.

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