Ausschussvorsitzender zufrieden nach Gespräch mit Anschlagsopfern

Köln (dpa/lnw) - Der Vorsitzende des Neonazi- Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy (SPD), hat sich zufrieden über den Verlauf seiner Gespräche mit den Anschlagsopfern in Köln geäußert. «Es war ein guter, ein wichtiger Termin», sagte Edathy am Freitag nach einer mehr als dreistündigen Unterredung mit neun der 23 von den beiden Anschlägen in Köln in den Jahren 2001 und 2004 Betroffenen. Es sei sehr offenes Gespräch geführt worden. Für ihn sei deutlich geworden, wie traumatisierend die Ereignisse gewesen seien. Im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses im nächsten Jahr werde es auch darum gehen müssen, ob künftig die Langzeitbetreuung traumatisierter Anschlagsopfer anders als bisher organisiert werden müsse.

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