Ausstellung in Herne zeigt Fehler von Archäologen
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In Herne können sich Besucher «Irrtümer & Fälschungen der Archäologie» ansehen. Foto: C. Seidel
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Herne (dpa/lnw) - Tierknochen als vermeintlicher Beweis für die Existenz des Einhorns: Wie Archäologen spektakulär irren können, zeigt ab Freitag das Museum für Archäologie in Herne. Ein Modell-Skelett des «Einhorns von Quedlinburg» ist Teil der Sonderausstellung «Irrtümer & Fälschungen der Archäologie». Über 200 Exponate aus vergangenen Jahrhunderten sind zu sehen.

Für die Ausstellung konnte das Haus in Herne auch den amerikanischen Autor und Grafiker David Macaulay («Motel der Mysterien») gewinnen. Seine Zeichnungen über die Geschichte des fiktiven Möchtegern-Wissenschaftlers Carson zeigen, wie die heutige Welt anhand ihrer Überbleibsel in Tausenden von Jahren missinterpretiert werden könnte. Die Ausstellung läuft bis 9. September.

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