Ausstellung zeigt Krupp-Mustersiedlung Margarethenhöhe

Essen (dpa/lnw) - Die Geschichte der rund hundert Jahre alten Krupp-Mustersiedlung Margarethenhöhe wird in einer neuen Ausstellung vorgestellt: Das Essener Ruhrmuseum zeigt in einem Haus der Siedlung über 100 Exponate zur Entstehung und zum Alltagsleben in der Siedlung. Das teilte das Ruhrmuseum am Donnerstag mit. Anlass ist der 200. Geburtstag von Alfred Krupp (1812-1887), der das Familienunternehmen maßgeblich erweitert und zum Weltkonzern ausgebaut hatte. Die Siedlung gilt als eines der ältesten deutschen Beispiele einer Gartenstadt, mit der Architekten im Industriezeitalter menschenwürdiges und naturnahes Wohnen mitten in Großstädten ermöglichen wollten. Seit Mitte der 1980er Jahre steht der Hauptteil der Siedlung unter Denkmalschutz.

Margarethe-Krupp-Stiftung

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