Ausstellung zeigt verändertes deutsches Alltagsleben im Weltkrieg    

Köln (dpa) - Vor 100 Jahren veränderte der Erste Weltkrieg das gesamte Alltagsleben in Deutschland - bis hin zum Christbaumschmuck, der plötzlich sehr nationalistisch und militaristisch wurde. Das dokumentiert jetzt eine Ausstellung in Köln. Durch seine Nähe zur Westfront in Belgien und Nordfrankreich war die Großstadt am Rhein besonders unmittelbar vom Kriegsgeschehen betroffen. Die Ausstellung, die vom 22. November 2014 bis zum 19. April 2015 gleichzeitig an drei Orten in der Stadt läuft, kann sich noch ständig verändern, denn die Bürger sind aufgerufen, eigene Erinnerungsstücke beizusteuern. «Das Echo ist großartig», sagte am Freitag der Direktor des Kölnischen Stadtmuseums, Mario Kramp. Ob Pickelhaube, Soldbuch, Fotoalbum oder Aschenbecher mit dem Porträt des Generalfeldmarschalls Paul von Hindenburg - auf den Kölner Dachböden haben sich schon viele Schätze gefunden.

Website zur Ausstellung

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