Baby zu Tode geschüttelt: Vater spielt Tat mit Puppe nach

Münster (dpa/lnw) - Erst wurde es ganz still, dann setzte die Atmung aus: Vor einem Jahr hat ein Vater aus Rosendahl im Kreis Coesfeld seine zwei Monate alte Tochter so brutal geschüttelt, dass das Baby drei Monate später verstarb. Seit Montag beschäftigt der Fall das Landgericht Münster. Der 21-jährige Angeklagte hat bereits gestanden, seine Tochter nach dem Füttern hin und her geschüttelt zu haben. «Sie hat so komische Geräusche gemacht», sagte er den Richtern. «Ich dachte, sie hätte sich verschluckt.» Die Bewegungen dazu machte er im Gerichtssaal mit einer Puppe nach. Mit der Mutter des verstorbenen Babys erwartet er inzwischen ein weiteres Kind.

SOCIAL BOOKMARKS