Back Up berät in NRW rund 100 Opfer rechtsextremer Gewalt

Dortmund (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens erste Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt hat im vergangenen Jahr bei 93 Menschen die Betreuung aufgenommen. Back Up geht aber von einer weitaus höheren Dunkelziffer auf der Opferseite aus. Polizei und Justiz hätten nicht immer die politische Tatmotivation von Rechtsextremisten erkannt, sagte die Juristin Hannelore Sinagub am Montag in Dortmund. Die meisten Opfer kommen aus dem östlichen Ruhrgebiet mit Schwerpunkt Dortmund. Nach Verboten extremistischer Vereinigungen unter anderem in Dortmund und Hamm seien Angriffe auf politische Gegner zurückgegangen. Rassistisch motivierte Angriffe durch Skinheads aber nicht, sagte Back Up-Leiterin Claudia Luzar.

Infomaterial von Back Up

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