Bahnhofssperrung: Züge durch Ostwestfalen verspäten sich

Bielefeld (dpa/lnw) - Bahnreisende auf der wichtigen Fernverkehrsachse von Hannover bis ins Rheinland müssen im März in Ostwestfalen mehrfach mit Behinderungen rechnen. Grund sind Bauarbeiten an Bahnbrücken bei Bielefeld, wie die Deutsche Bahn am Montag mitteilte. Wegen einer Vollsperrung ist an dem Wochenende zwischen dem 15. und dem 18. März im gesamten Bielefelder Hauptbahnhof kein Zugverkehr möglich. Fernzüge werden dann umgeleitet und halten nicht in Bielefeld, Gütersloh und Herford. Für die Ausweichroute müssen Fahrgäste verlängerte Reisezeiten von etwa 45 Minuten in Kauf nehmen. Auch der Regionalverkehr ist von den Sperrungen betroffen. Der Verkehrsverband Westfalen-Lippe (NWL) will Busse im Ersatzverkehr einsetzen.

Erste Behinderungen im Fernverkehr gibt es bereits zwischen dem 1. und dem 4. März: Der ICE 10 von Berlin benötigt dann eine halbe Stunde länger als gewöhnlich. Einige ICs aus Dresden halten in diesem Zeitraum nicht in Gütersloh oder Herford.

Seit Mitte 2018 werden drei Bahnbrücken in Bielefeld erneuert. Für den Einbau eines neuen Oberleitungsmasten muss nun die Strecke zeitweise gesperrt werden. Bis zum Abschluss der Arbeiten Ende Oktober soll der Verkehr ab Mitte März über die Gütergleise umgeleitet werden.

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