Bahnstreik: 70 Prozent der Züge in Nordrhein-Westfalen fallen aus

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Lokführer-Gewerkschaft (GDL) hat am Donnerstagmorgen einen viertägigen Streik im Personenverkehr der Bahn begonnen. In Nordrhein-Westfalen hält die Bahn nach eigenen Angaben etwa 30 Prozent des Regional- und S-Bahn-Verkehrs aufrecht. Insbesondere stark frequentierte Strecken wie der RE6 zwischen Minden und Düsseldorf sollten im Regelbetrieb fahren, sagte eine Sprecherin in Düsseldorf. Die Regionalexpresslinien 4, 9 und 11 fallen ebenso aus wie die S-Bahnen 2, 4 und 68. Die anderen S-Bahnen fahren stündlich. Privatbahnen in NRW sind nicht vom Streik betroffen.

Der Streik soll nach GDL-Angaben am Montag um 4.00 Uhr enden. Die Bahn bittet ihre Fahrgäste, sich auf ihrer Internetseite über die Ersatzfahrpläne zu informieren. Im Güterverkehr stehen die Züge schon seit Mittwoch still. Die GDL fordert für die Beschäftigten mehr Geld, eine kürzere Arbeitszeit und will das gesamte Zugpersonal bei Verhandlungen vertreten.

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