Bahntechnikkonzern Vossloh: 2020 in die Gewinnzone
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Das Verwaltungsgebäude von Vossloh Locomotives. Foto: Frank Molter/dpa/Symbolbild
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Werdohl (dpa) - Der Bahntechnik-Konzern Vossloh ist im abgelaufenen Jahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. Netto blieben 20,8 Millionen Euro übrig, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von rund 137 Millionen Euro stand, wie das Unternehmen am Donnerstag in Werdohl mitteilte. So hatten 2019 unter anderem Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Zuggeschäfts stark belastet. Die Aktionäre sollen eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie erhalten, nachdem diese im Vorjahr wegen der Corona-Krise ausgefallen war.

Auch operativ lief es wieder besser. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um fast ein Drittel auf 73,1 Millionen Euro, wenngleich darin ein positiver Effekt im Zusammenhang mit einer chinesischen Konzerngesellschaft enthalten ist. Der Umsatz des Unternehmens mit etwa 3 500 Mitarbeitern fiel 2020 zwar von 916 Millionen Euro im Vorjahr auf knapp 870 Millionen Euro - die verkauften Unternehmensteile wie die US-Weichenaktivitäten für 2019 herausgerechnet, ergibt sich aber ein kleines Plus.

Unternehmenschef Oliver Schuster zeigte sich trotz Belastungen durch die Corona-Pandemie in Höhe von 25 Millionen Euro zufrieden. Zudem seien keine nennenswerten Aufträge von Kunden zurückgezogen worden. Der Markt für Schienen-Infrastruktur gehöre unzweifelhaft zu den widerstandsfähigeren Teilen der Wirtschaft. Für das laufende Jahr erwartet Vossloh einen Umsatz zwischen 850 und 925 Millionen Euro.

© dpa-infocom, dpa:210318-99-870494/2

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