Banker betrog Freunde und Verwandte: Mehr als vier Jahre Haft

Münster (dpa/lnw) - Über Jahre hinweg hat ein Bankangestellter aus Senden im Kreis Coesfeld zahlreiche Freunde und Verwandte um viel Geld betrogen. Er gaukelte ihnen lukrative Anlagegeschäfte vor und verbrauchte das Geld dann selbst. Am Freitag hat das Landgericht Münster den Mann zu vier Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Allein im nicht verjährten Zeitraum seit 2009 soll den Investoren ein Schaden von über 1,2 Millionen Euro entstanden sein. Mit dem Geld finanzierte der Angeklagte zum Teil Sportveranstaltungen, die er im Namen seiner Bank organisiert hatte. Hohe Summen verbrauchte er aber auch für seinen privaten Lebensunterhalt.

Als die Betrugsmasche im Sommer 2013 aufflog, setzte sich der 66-Jährige nach Süddeutschland ab, wo er schließlich festgenommen werden konnte. Seine Frau war zuvor dahinter gekommen, dass der Angeklagte gleich zwei außereheliche Affären hatte. Auch diese Frauen sollen von dem ergaunerten Geld profitiert haben.

SOCIAL BOOKMARKS