Bauern: Beschneidung bei Schweinen dient Tierschutz

Münster (dpa/lnw) - Der westfälische Bauernpräsident Franz-Josef Möllers hat das Abschneiden von Schweineschwänzen verteidigt. Eine Abschaffung dieser Vorbeugemaßnahme verbiete sich vorerst - «auch aus Tierschutzsicht», sagte Möllers am Donnerstagabend in Münster. «Dieser kurze Schmerz ist ein kleiner im Vergleich zu dem Schmerz, wenn die Schwänze angeknabbert werden.» Beim sogenannten Kupieren schneiden Schweinehalter die Ringelschwänze von Ferkeln im Alter bis zu vier Tagen ohne Betäubung ab. Das soll kannibalische Angriffe verhindern, die zu Entzündungen und Geschwüren führen können. Tierschützer kritisieren die Methode scharf als Folge einer nicht tiergerechten Haltung.

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