Bayer sieht sich bei Monsanto-Übernahme auf Kurs
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Der Bayer Vorstandsvorsitzende Werner Baumann. Foto: Oliver Berg/Archiv
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Leverkusen (dpa) - Der Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer sieht sich bei der geplanten Rekordübernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto auf Kurs. Mit einem Abschluss werde unverändert Ende 2017 gerechnet, sagte Konzernchef Werner Baumann am Mittwoch in Leverkusen bei der Bilanzvorlage. Bei etwa zwei Dritteln der rund 30 Behörden sei die Genehmigung bereits beantragt. In den USA etwa war Ende 2016 ein entsprechender Antrag gestellt worden.

Der Mega-Deal würde den Dax-Konzern mit einem Schlag zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen. Es ist der größte Zukauf eines Konzerns aus Deutschland. Die Behörden müssen aber noch zustimmen.

Bayer profitierte 2016 von gut laufenden Gesundheitsgeschäften. Der Umsatz legte dank neuerer Medikamente um 1,5 Prozent auf 46,77 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 4,53 Milliarden Euro - 10,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Schlussquartal belasteten hohe Sonderlasten auch im Zusammenhang mit einem Verhütungsmittel. Analysten hatten im Schnitt insgesamt etwas mehr erwartet.

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