Behindertenbeauftragte fordern vermögensunabhängige Pauschalen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Behinderte sollten nach Auffassung der Beauftragten des Bundes und der Länder vermögensunabhängige Pauschalen erhalten, um ihre Nachteile ausgleichen zu können. Bei einer gemeinsamen Konferenz in Düsseldorf sprachen sich die Behindertenbeauftragten einstimmig für ein solches «Teilhabegeld» aus. Die Betroffenen benötigten mehr Selbstbestimmung, sagte der Beauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe. In der Sozialhilfe seien Behinderte nicht richtig aufgehoben. Die Pauschalen sollten nach einem Vorschlag des Forums behinderter Juristen, abhängig vom Grad der Beeinträchtigung, zwischen 150 und 1100 Euro im Monat liegen. Bisherige Leistungen könnten teilweise darin aufgehen.

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