Behörden befürchten Angriffe auf Salafisten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Radikale Islamisten könnten in Deutschland bald selbst Opfer von Gewalttaten werden. Das gehe aus einer Einschätzung des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes hervor, berichtete «Spiegel Online» am Dienstag unter Berufung auf ein vertrauliches Schriftstück der Behörde. Bei Kurden, Jesiden und Schiiten in Deutschland gebe es demzufolge «eine wachsende Bereitschaft, mit Gewalt gegen erkannte Salafisten vorzugehen», heiße es darin. Von der Behörde war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Gefährdet seien demnach vor allem öffentlich auftretende salafistische Missionierungstrupps. Der Hass auf vermeintliche IS-Sympathisanten könne sich «jederzeit durch Handgreiflichkeiten entladen».

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