Bei Rückkehr von Zuschauern: BVB will keine Kontrolltechnik
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Carsten Cramer, Geschäftsführer des BVB, sitzt bei einer Versammlung auf dem Podium. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild
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Dortmund (dpa) - Bei einer möglichen Rückkehr von Zuschauern zur neuen Saison will Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund keine zusätzliche Kontroll- und Sicherheitstechnik einsetzen. Der BVB hatte beim letzten Heimspiel der abgelaufenen Saison gegen 1899 Hoffenheim ein System getestet, das kamerabasiert Temperaturmessungen, Maskenerkennung, Personenzählung und Abstandsmessung bei den Fans durchführte.

«Wir haben festgestellt, dass diese Technik nichts ist, was uns im Fußballumfeld entscheidend nach vorne bringt. Die Nutzung zusätzlicher technischer Hilfsmittel scheint aktuell nicht erforderlich zu sein», sagte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer der «Rheinischen Post».

Ein großzügiger Abstand auf den Tribünen soll durch den Ordnungsdienst sichergestellt werden. Auch sollen die Zuschauerströme vor und nach dem Spiel gesteuert werden, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. «Wir denken an verschiedene Zeitfenster beim Ein- und Auslass, so dass jeder Stadionbesucher weiß, wann er kommen und gehen kann. Wenn man sieht, wie die Kontrollen am Flughafen funktionieren, bin ich optimistisch, dass es auch uns gelingen wird, eine Lösung zu finden», sagte Cramer.

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