Bei Versorgung mit U3-Plätzen bleibt ein Rest Unsicherheit

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Städte in Nordrhein-Westfalen sind zuversichtlich, genügend Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen zu haben. Ob Eltern leer ausgehen, wird sich allerdings erst in den kommenden Monaten zeigen, wie eine dpa-Umfrage ergab. Viele Kommunen erfassen den Bedarf nicht zentral, Eltern haben ihr Kind häufig bei mehreren Einrichtungen angemeldet. «Wie hoch der Bedarf wirklich ist, wird man erst im Laufe des Jahres merken», sagte beispielsweise eine Stadtsprecherin in Essen. Vom kommenden Donnerstag (1. August) an haben die Eltern von Kindern zwischen dem vollendeten ersten und dem dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot in einer Kita oder bei einer Tagesmutter.

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