Belohnung nach brutalem Raubüberfall ausgesetzt

Langenfeld (dpa/lnw) - Zwei Monate nach einem brutalen Raubüberfall in Langenfeld hat die Staatsanwaltschaft 1500 Euro Belohnung für Hinweise in dem Fall ausgesetzt. Dies gelte für solche Hinweise, die zur Identifizierung der Tatbeteiligten führen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Mehrere junge Männer hatten Anfang März einen 32-Jährigen schwer verletzt.

Ermittelt wird gegen sechs deutsche Beschuldigte im Alter von 18 bis 20 Jahren. Gegen zwei 19-jährige Beschuldigte waren Haftbefehle erlassen worden. Das dunkelhäutige Opfer aus Bergisch Gladbach hatte sich an einem Freizeitpark in Langenfeld verabredet. Sein Freund war aber nicht erschienen.

Vor dem Park war er stattdessen auf die Gruppe junger Männer gestoßen. Nachdem er sich etwa eine halbe Stunde bei der Gruppe aufgehalten hatte, sei er auf dem Rückweg zum S-Bahnhof von drei Männern aus der Gruppe von hinten angegriffen worden.

Das Trio habe auf den am Boden liegenden Mann eingetreten und ihm sein Portemonnaie geraubt. Zeugen hatten die Polizei alarmiert. Beamte fanden den 32-Jährigen bewusstlos auf einem Parkplatz liegend. Ermittelt wird wegen versuchten Totschlags. Hinweise auf Rassismus als Tatmotiv gebe es nicht.

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