Bericht: Eon mit hohen Verlusten

Düsseldorf (dpa) - Deutschlands größter Energiekonzern Eon bereitet angesichts hoher Schulden und schmerzhafter Verluste im vergangenen Jahr einen möglichen Verkauf seiner Nordsee-Gasförderung vor. Das Unternehmen habe die Investmentbanker der Bank of America damit beauftragt, bei dem anstehenden Prozess beratend tätig zu werden, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Kreise. Der Verkauf könnte Eon rund zwei Milliarden Euro bringen, hieß es. Eon lehnte eine Stellungnahme ab.

Das Unternehmen ist mit rund 31 Milliarden Euro verschuldet. Anfang der Woche hatte Eon-Konkurrent RWE den Verkauf seiner Öl- und Gasfördertochter Dea an ein Konsortium des russischen Oligarchen Michail Fridman abgeschlossen. Kommenden Mittwoch legt Eon seine Jahresbilanz vor, bereits am Dienstag veröffentlicht RWE seine Zahlen.

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