Bielefeld-Manager Arabi: «Kein gutes Gefühl» bei Reisen
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Bielefelds Geschäftsführer Sport Samir Arabi. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild
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Bielefeld (dpa) - Arminia Bielefelds Manager Samir Arabi hat mit Sorge auf die anstehenden Abstellungen in der Fußball-Länderspielpause geblickt. «Ich habe kein gutes Gefühl dabei, die Spieler jetzt in dieser Situation in aller Herren Länder reisen zu lassen», sagte der Arminia-Geschäftsführer am Donnerstag. «Aber wir haben keine Handhabe.»

Nach dem kommenden Bundesliga-Wochenende steht eine Länderspielpause an. Auch einige Bielefeld-Profis wurden nominiert. Seine Sorge beziehe sich auch auf die Reise der beiden deutschen U21-Nationalspieler Arne Maier und Amos Pieper nach Ungarn, so Arabi.

Einzig Reisen in Virusvarianten-Gebiete, die eine Quarantäne erforderlich machen, könne die Arminia untersagen, ohne dass Spieler anschließend für die Liga gesperrt würden. Dies betreffe die von Ergänzungsspieler Joan Simun Edmundsson nach Schottland mit den Färöer. Zudem könne es sein, dass Bielefelds österreichischer Stammspieler Manuel Prietl für ein Spiel ebenfalls in Schottland nominiert werde. Es sei aber noch nicht klar, wie in diesen Fällen entschieden werde. Nach Reisen nach Schottland müssten die Profis in Bielefeld in Quarantäne und würden voraussichtlich das folgende Spiel gegen Mainz verpassen.

© dpa-infocom, dpa:210318-99-879310/2

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