Biker verunglücken mit viel PS: oder wegen der Schuld anderer

Münster (dpa) - Wenn Motorradfahrer allein verunglücken, dann meist mit besonders PS-starken Maschinen. Und bei den meisten dieser Unfälle ohne fremde Beteiligung sind die Fahrer unter 30 Jahre alt. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag vorgestellten Feldstudie. Dafür hatten die Unfallforscher der Versicherer (UDV) fast 200 schwere Motorradunfälle eines Jahres im Saarland analysiert.

Entkräftet wurde dabei das Vorurteil, Motorradfahrer würden sich meist selbst gefährden. Mehr als die Hälfte der schweren Unfälle seien von anderen Verkehrsteilnehmer verursacht worden, hieß es.

In Deutschland starben 2013 nach vorläufigen Zahlen 568 Menschen auf dem Motorrad. Die Unfallforschung der Versicherer wird von der Versicherungswirtschaft finanziert, bezeichnet sich aber als inhaltlich unabhängig.

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