Bitkom-Chef: Düsseldorf ist digitalen Gründern zu teuer

Düsseldorf (dpa/lnw) - Zu reich, zu teuer und ohne Gründergeist: Düsseldorf ist nach Ansicht von Bitkom-Chef Dieter Kempf nicht attraktiv für innovative Start-ups aus der Digital-Branche. «Als Gründer kann ich vieles machen, nur keine Miete von 25 Euro pro Quadratmeter zahlen», sagte der Präsident des IT-Branchenverbands der «Rheinischen Post» (Samstagsausgabe). Düsseldorf gelte vielen jungen Leuten mit guten Ideen als zu wohlhabend und damit zu teuer. Für eine Gründerkultur sei zudem eine Campus-Atmosphäre wichtig, wo man sich häufig begegne und austauschen könne. Dass sich die Start-up-Szene in Berlin so stark entwickelt habe, liege auch daran, dass dort rund um die Uhr die Post abgehe und man nach 23.00 Uhr noch Pizza kaufen könne.

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