Blindgänger am Kölner Flughafen entschärft

Köln (dpa/lnw) - Zur Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg ist der Flugverkehr am Köln/Bonner Flughafen am Donnerstag vorübergehend unterbrochen worden. Keine Maschine durfte landen oder starten, während Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes die Fünf-Zentner-Bombe in einer nahe gelegenen Wohnsiedlung unschädlich machten. Im Flughafen selbst ging der Betrieb ungestört weiter. Eine knappe halbe Stunde nach Einsatzbeginn hatten die Experten den Zünder herausgedreht und gaben Entwarnung. Nur wenige Flüge waren verspätet. Auch der Zugverkehr auf einer Eisenbahnstrecke wurde gestoppt.

Die amerikanische Fliegerbombe war nach Angaben der Stadt am Nachmittag bei Routineuntersuchungen auf einem Baugrundstück im Kölner Stadtteil Porz-Wahn entdeckt worden. Es ist üblich, solche brisanten Fundstücke so schnell wie möglich zu entschärfen. Da es in der näheren Umgebung überwiegend nur kleine Häuser gibt, mussten lediglich rund 300 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

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