Blindgängerverdacht entkräftet: Münster atmet auf

Münster (dpa/lnw) - In Münster haben Experten des Kampfmittelräumdienstes am Freitag Entwarnung gegeben. An zwei Stellen am Domplatz in der Altstadt gab es Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Stadt hatte daher eine Evakuierung im Radius von 250 Meter vorbereitet. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers hatte sich der erste Verdachtsfall als Fehlalarm herausgestellt, bei dem zweiten Punkt auf der östlichen Seite des Platzes aber fanden die Experten einen sogenannten Bodendetonierer. Hier war die Fliegerbombe im Zweiten Weltkrieg zwar nach dem Aufprall detoniert, die Teile waren aber nah beieinander liegengeblieben. Bei der Bodenmessung schlugen die Metalldetektoren daher Alarm.

Die Stadt hatte die Räumung der Altstadt im Radius von 250 Metern vorbereitet. Viele Behörden hatten ihren Mitarbeitern vorsorglich freigegeben. Ein Markt am Freitag war ausgefallen. Betroffen wären neben dem Bischofssitz zahlreiche Uni-Gebäude, die Bezirksregierung, das historische und neue Rathaus, Kaufleute und das LWL-Museum für Kunst und Kultur gewesen.

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