Bluttat mit drei Toten: Mann in Psychiatrie eingewiesen
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Der Angeklagte im Landgericht Wuppertal (r). Foto: Ina Fassbender/Archiv
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Wuppertal (dpa/lnw) - Das Landgericht Wuppertal hat einen 42 Jahre alten Mann wegen dreifachen Totschlags für unbestimmte Zeit in eine forensische Klinik eingewiesen. Der Mann sei wegen seiner psychischen Erkrankung schuldunfähig, verkündete das Gericht am Freitag. Der Bewohner einer sozialtherapeutischen Einrichtung in Wuppertal hatte im Mai 2017 drei Mitbewohner mit mehreren Messern getötet.

Der Vorsitzende Richter beschrieb das Blutbad in seiner Urteilsbegründung: Der 42-Jährige habe die Opfer regelrecht niedergemetzelt. Der an Psychose leidende Mann hatte jahrzehntelang Drogen und Alkohol konsumiert. Er hatte Lehre und Zivildienst abgebrochen, immer wieder mit Gerichten zu tun und war in der Psychiatrie.

In dem zwei Wochen dauernden, unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Prozess wurde auch deutlich, dass der Bewährungshelfer vor Problemen gewarnt hatte. «Es passierte aber nichts», sagte der Richter. Das Urteil ist rechtskräftig. Auch die Staatsanwaltschaft hatte die Unterbringung in der Psychiatrie beantragt. Die Maßnahme soll regelmäßig überprüft werden.

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