Bluttat von Überwachungskamera gefilmt: Fast sechs Jahre Haft

Dortmund (dpa/lnw) - Nach einem lebensgefährlichen Messerangriff auf offener Straße ist ein 49-jähriger Dortmunder am Freitag zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte einem Bekannten am 15. August 2013 nach einer angeblichen Beleidigung ein Brotmesser in den Brustkorb gerammt. Das 39-jährige Opfer konnte nur durch eine Not-Operation gerettet werden. Die Bluttat war von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden. Im Prozess hatte der Angeklagte gesagt: «Die Tat wird mich bis an mein Lebensende verfolgen. Ich schäme mich dafür.» Das Urteil des Dortmunder Schwurgerichts lautet auf gefährliche Körperverletzung.

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