Bonn ist das teuerste Pflaster für Außengastronomen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Für die Bedienung von Gästen auf dem Bürgersteig müssen Wirte in Bonn die landesweit höchsten Abgaben zahlen: 1 250 Euro kostet hier die Sondergebühr für ein Terrasse mit etwa fünf Tischen und je vier Stühlen. Das ergab ein Vergleich des Bundes der Steuerzahler NRW. Nach Angaben der Organisation vom Montag haben in diesem Jahr nur drei von 56 Städten die sogenannte Terrassengebühr erhöht: Gladbeck, Viersen und - um satte 60 Prozent - Recklinghausen. Dort wird für eine Terrasse von 25 Quadratmetern mit 50 Plätzen für die fünf Sommermonate nun eine Gebühr von 875 Euro fällig. Die Städte Herten und Iserlohn verzichteten ganz auf die Abgabe. Der Bund der Steuerzahler kritisiert die Terrassengebühr und wirft den Kommunen vor, die Preise in der Gastronomie in die Höhe zu treiben.

PM Bund der Steuerzahler NRW

Vergleich der Terrassengebühr in NRW-Städten

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