Brandstiftung: Ehemaliger Kioskbesitzer zu Haft verurteilt
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Ein Richterhammer aus Holz auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Wegen Brandstiftung hat das Landgericht Düsseldorf am Montag einen ehemaligen Kioskbetreiber zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Der 46-Jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts seinen ungenutzten Kiosk in einem fünfstöckigen Mietshaus in Düsseldorf nachts im März 2018 angezündet. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Feuerwehr traf damals rechtzeitig ein und konnte das Übergreifen der Flammen auf die Wohnungen verhindern. Zu der Zeit schliefen zehn Bewohner in dem Haus. Sechs von ihnen konnten sich selbst retten, vier wurden von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus geholt. Der Schaden wurde auf 150 000 Euro beziffert.

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hatte der Mann den Brand gelegt, um die hohen Mietkosten zu sparen. Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe.

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