Bürgermeister stellen sich gegen Fracking-Vorhaben

Beckum/Warendorf (dpa/lnw) - Die Bürgermeister im Kreis Warendorf im Münsterland haben sich gegen geplante Probebohrungen nach Erdgas in ihren Gemeinden gestellt. Weil sie befürchten, dass bei dem sogenannten Fracking-Verfahren Giftstoffe in das Grundwasser gelangen könnten, sprachen sich die 13 Bürgermeister geschlossen gegen den Einsatz der Fördermethode aus. «So lange nicht nachgewiesen ist, dass Schäden für diese und kommende Generationen ausgeschlossen sind, wollen wir das hier nicht haben», sagte der Sprecher der Bürgermeister im Kreis, Karl-Uwe Strothmann (CDU), am Donnerstag und bestätigte Medienberichte. Beim Fracking wird mit hohem Druck ein Wasser-Sand-Gemisch in den Boden gepresst, oft auch unter Zusatz von Chemikalien.

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