Bundestag fordert Opel zum Erhalt von Arbeitsplätzen auf

Berlin/Bochum (dpa/lnw) - Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien haben den Opel-Mutterkonzern General Motors aufgefordert, auf betriebsbedingte Kündigungen am Standort Bochum zu verzichten und den Beschäftigten eine Perspektive zu geben. In einer Aktuellen Stunde warfen Vertreter von Koalition und Opposition dem Konzern am Donnerstag schwere Managementfehler vor. Die Bundesregierung bekräftigte aber, der Staat könne solche Fehler nicht ausgleichen.

General Motors (GM) hatte am Montag angekündigt, die Autoproduktion in Bochum 2016 einzustellen. Die Opposition hatte die Bundesregierung daraufhin aufgefordert, den Beschäftigten zur Hilfe zu kommen. In der Aktuellen Stunde rief die Linke Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, Opel zur Chefsache zu machen, Gespräche mit dem Management zu führen und das Thema auch mit der US-Regierung zu besprechen.

Mitteilung Opel

SOCIAL BOOKMARKS