Bundesverwaltungsgericht: Jäger streitet um Waffenschein

Leipzig (dpa) - Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet heute, ob ein Jäger aus Nordrhein-Westfalen seinen Waffenschein zurückbekommt. Die Polizei hatte dem Mann die Erlaubnis zum Führen einer Waffe weggenommen, nachdem er im Auto bei einer Alkoholkontrolle erwischt worden war. Wie sich herausstellte, war der Mann zuvor auf die Jagd gegangen und hatte sogar einen Rehbock geschossen, obwohl er Wein und Wodka getrunken hatte.

Der Jäger sei in Bezug auf das Waffenrecht unzuverlässig, hatte die Polizei den Entzug des Waffenscheins begründet. Das Verwaltungsgericht Köln wies die Klage des Mannes im Jahr 2010 ab. Das Oberverwaltungsgericht Münster verwarf seine Revision.

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