Caritas und Diakonie versorgen über 1000 junge Flüchtlinge

Münster (dpa/lnw) - Die kirchlichen Wohlfahrtsorganisationen Caritas und Diakonie haben in Nordrhein-Westfalen 1250 unbegleitete minderjährige Flüchtlingen aufgenommen. Die Organisationen unterstützen damit Jugendämter in Grenznähe oder an Transitstrecken. Außerdem werden Jugendliche auf Nachfrage überregionaler Jugendämter wie Dortmund und Köln betreut, erklärte Harald Westbeld von der Caritas im Bistum Münster. Landesweit sind nach Schätzung der Bezirksregierung Arnsbgerg in diesem Jahr 5000 junge Menschen ohne Familie nach NRW gekommen. Die Jugendlichen seien in regulären Heimen und Noteinrichtungen untergebracht», sagte Helga Siemens-Weibring von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

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