Christliche Symbole in der Kunst: Ausstellung zum Konzilsjubiläum

Düsseldorf/Fulda (dpa/lnw) - Zum 50. Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils zeigt die Kunstsammlung NRW kommendes Jahr eine Ausstellung, die sich mit der christlichen Bildsprache in der Kunst befasst. Mit der Schau «The Problem of God» (auf Deutsch etwa: Das Gottesproblem) folge die Landesgalerie einer Einladung der Deutschen Bischofskonferenz, teilte die Kunstsammlung am Mittwoch mit. Vom 26. September 2015 bis zum 24. Januar 2016 sind im K21 Ständehaus rund 120 Werke internationaler zeitgenössischer Künstler zu sehen. Dazu gehören unter anderem Francis Alÿs, Francis Bacon, Tacita Dean, Harun Farocki, Katharina Fritsch, Kris Martin und Robert Rauschenberg.

Die Ausstellung handele weder von sakraler Kunst noch von Religiosität, hieß es. Vielmehr richte sich der Fokus auf Arbeiten, die sich zwar auf christliche Symbole beziehen, diese jedoch kritisch reflektierten. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) hatte eine Öffnung der Kirche zur Gesellschaft und damit auch zur Kunst beschlossen.

Kunstsammlung NRW

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