Corona: Gamescom soll «zumindest digital stattfinden»
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Messebesucher der Computerspiel-Messe «Gamescom» in Köln. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild
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Köln (dpa/lnw) - Angesichts der Coronavirus-Pandemie steht der Video- und Computerspielmesse Gamescom in Köln eine harte Entscheidung bevor. Die Koelnmesse und der Branchenverband Game teilten am Dienstag mit, eine Verschiebung schließe man aus. In welcher Form das publikumsstarke Event über die Bühne gehen kann, ist aber noch offen. Eine Option ist eine Fokussierung auf die digitalen Formate der Messe. «Mitte Mai soll angesichts der dann erfolgten Entwicklungen der Corona-Pandemie gemeinsam mit den zuständigen staatlichen Stellen eine Bewertung erfolgen, in welcher Form die Gamescom auch vor Ort in Köln stattfinden kann», teilte die Koelnmesse mit.

Game-Geschäftsführer Felix Falk erklärte: «Angesichts der Corona-Krise bauen wir jetzt alle digitalen Formate mit Hochdruck weiter aus, damit die Gamescom 2020 in jedem Fall zumindest digital stattfinden kann.» Sollte die Messe «nach behördlicher Entscheidung nicht vor Ort in Köln stattfinden können», würden bereits bezahlte Tickets und auch Zahlungen von Ausstellern rückerstattet, so die Veranstalter.

Die Gamescom gilt als weltweit größtes Event für Computer- und Videospiele mit Hunderttausenden Besuchern. In diesem Jahr soll sie vom 25. bis 29. August stattfinden.

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