DFB-Präsidium weist Beschwerde des KFC Uerdingen zurück
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Zwei Spieler verfolgen einen Ball. Foto: picture alliance / Sophia Kembowski/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Main (dpa) - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Beschwerde des Drittligisten KFC Uerdingen gegen den Abzug von drei Punkten zurückgewiesen. Das teilte der DFB am Mittwoch mit. Damit bestätigte das Präsidium die Entscheidung des DFB-Spielausschusses. Die Entscheidung sei noch nicht rechtskräftig. Uerdingen könne dagegen innerhalb von einer Woche Beschwerde beim DFB-Bundesgericht einlegen.

Mitte Februar wurden dem Verein wegen des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens drei Punkte in der laufenden Saison abgezogen. Der Spielausschuss des DFB folgte der Spielordnung, die eine entsprechende Strafe vorsieht.

Normalerweise sieht das Reglement in der 3. Liga sogar einen Abzug von neun Punkten vor. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie greift aber derzeit eine Ausnahmeregelung, die zum Ende der Saison ausläuft. In der vergangenen Saison gab es sogar gar keine Punktabzüge bei einem Insolvenzverfahren, wovon der 1. FC Kaiserslautern profitierte. Der Punktabzug wird laut den Statuten sofort in der Tabelle berücksichtigt. Mit aktuell 33 Punkten steht Uerdingen auf Platz 16 der 3. Liga.

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