DLRG erinnert nach tödlichen Unfällen an Baderegeln

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach zwei tödlichen Badeunfällen an der Ruhr und an einem Düsseldorfer See warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor Selbstüberschätzung. Nicht nur Kinder, wie bei den jüngsten beiden Unglücken, sondern auch Erwachsene brächten sich oft selbst in Gefahr, sagte der Sprecher der DLRG Nordrhein, Michael Grohe, am Dienstag.

Er erinnerte an Baderegeln, die eigentlich schon Kinder lernen sollten. Dazu gehöre etwa, sich vor dem Sprung ins Nass erst einmal abzukühlen. Die DLRG warnt allerdings schon seit längerem davor, dass der Schwimmunterricht heute oft zu kurz komme. Viele Kinder lernen dadurch gar nicht mehr schwimmen.

Am Unterbacher See in Düsseldorf war am Montag ein zwölfjähriger Junge ums Leben gekommen. Er war von einem Tretboot ins Wasser gesprungen oder gefallen - und nicht wieder aufgetaucht. Bei einer großangelegten Suche rund um das beliebte Freizeitgebiet wurde schließlich die Leiche des Jungen, dessen Alter zunächst mit 13 angegeben wurde, gefunden. Einzelheiten waren weiter unklar - etwa ob der Junge schwimmen konnte. Zuvor war in Wetter an der Ruhr ein Achtjähriger ertrunken.

DLRG Nordrhein

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