DRK schickt Techniker zum Ausbau von Ebola-Klinik nach Sierra Leone

Hagen (dpa/lnw) - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickt einen Techniker zum Ausbau eines Ebola-Krankenhauses nach Sierra Leone. Der Rettungsassistent vom Blutspendedienst in Hagen soll nach letzten Instruktionen in Berlin am Mittwochabend nach Westafrika fliegen, teilte das DRK am Montag in Hagen mit.

Der 37-jährige Marcus Richter gehört zum 400 Mitarbeiter umfassenden Einsatzpool des DRK. Er bringt Erfahrungen aus Einsätzen in Pakistan, Haiti und Simbabwe mit. Im Ebola-Krankenhaus in Kenema soll Richter am Ausbau der Isolierstation sowie bei der Einrichtung einer Klinik-eigenen Müllverbrennung und der Sanitäranlagen eingesetzt werden. Zugleich soll er lokale DRK-Kräfte schulen.

In Kenema trifft Richter auf ein vorausgeschicktes Erkundungsteam. Nach dem Ausbau sollen weitere Kräfte aus Deutschland in die Klinik geschickt werden. Richters Einsatz ist auf vier Wochen begrenzt.

Derzeit sucht das DRK weitere technische und medizinische Kräfte. Bislang hätten sich rund 1500 Interessenten gemeldet, von denen 117 geeignet seien, teilte das DRK mit.

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