Das Wetter: Zu warm und überdurchschnittlich viel Regen
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Eine Person läuft mit einem Regenschirm auf einem Gehweg. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild
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Offenbach/Essen (dpa/lnw) - Nach einem Sommer mit Hitzerekorden ist nun auch der Winter deutlich zu warm ausgefallen. Der Deutsche Wetterdienst stellte in einer Bilanz zum Ende des meteorologischen Winters am 29. Februar fest, dass der Winter 2019/20 bundesweit knapp vier Grad über dem langjährigen Mittelwert lag. Damit handele es sich um den zweitwärmsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881.

Die Entwicklung zeige, wie auch die der vergangenen 10 bis 20 Jahre, dass die Klimaerwärmung an Fahrt aufgenommen habe, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Die Jahreszeiten mit deutlichen Abweichungen häuften sich. Auch der nun zu Ende gehende Februar war der zweitwärmste seit 1881.

Für Nordrhein-Westfalen ermittelten die Wetterforscher einen Schnitt von 5,1 Grad, was 3,4 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1961-1990 liegt. Auch die Niederschlagsmenge lag mit etwa 280 Litern pro Quadratmeter über dem Schnitt von 223 Litern. Die Sonne zeigte sich gut 145 Stunden und damit etwas weniger als im Vergleichszeitraum. Besonders viel regnete es in NRW im Februar. Mit etwa 150 Litern gehöre Nordrhein-Westfalen im Februar zu den «nassen Bundesländern», teilte der DWD weiter mit. Schnee blieb in NRW Mangelware.

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