Defekte Motoren: Deutz verfehlt Gewinnziele

Köln (dpa/lnw) - Der Kölner Motorenhersteller Deutz muss Millionen Euro für defekte Produkte zurücklegen und verfehlt deshalb seine Gewinnziele. Allein im dritten Quartal habe der Konzern für Gewährleistungsfälle mehr als 20 Millionen Euro zahlen müssen, teilte Deutz am Dienstag mit. Im dritten Quartal blieben deshalb vor Zinsen und Steuern (Ebit) nur noch 2,7 Millionen Euro Gewinn übrig. Außerdem seien wegen der lahmenden Weltwirtschaft deutlich weniger Aufträge eingegangen.

Deutz rechnet nun nur noch mit einem leichten Umsatzwachstum von drei Prozent auf 1,5 Milliarden Euro für das Gesamtjahr. Die Gewinnprognose von vier Prozent des Umsatzes strich das Unternehmen. Ein neues Gewinnziel will der Vorstand Anfang November bekanntgeben. An der Börse verloren die Deutz-Aktien stark an Wert.

Mitteilung

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