Deutlich weniger Verkehrstote in NRW
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Ein Kreuz zur Erinnerung an einen Verkehrstoten steht an einer Landstraße. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
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Wiesbaden (dpa/lnw) - Die Corona-Pandemie hat zu einem deutlichen Rückgang der tödlichen Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen geführt. Auf den Straßen des Landes starben im ersten Halbjahr 190 Menschen bei Unfällen, das waren 17 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Die Zahl der Toten und Verletzten sank demnach sogar um 19 Prozent auf 30 300. Damit zeichnet sich für das Gesamtjahr 2020 ein weiteres Rekordtief ab.

Bezogen auf die Bevölkerungszahl war NRW gemeinsam mit dem Saarland im ersten Halbjahr 2020 das Flächenland mit den wenigsten Verkehrstoten: Elf pro eine Million Einwohner. Die Zahl der Toten bei Verkehrsunfällen war in NRW mit 458 Getöteten bereits im Vorjahr auf ein Rekordtief gesunken. Es waren so wenige wie noch nie seit Beginn der Erfassung im Jahr 1953. Der Rückgang im ersten Halbjahr wird auf das durch die Corona-Pandemie deutlich verringerte Verkehrsaufkommen zurückgeführt.

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